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Früher und heute

  • Kai Brückner
  • 28. Dez. 2021
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Juni 2022

Bis vor kurzem konzentrierte sich meine Texterstellung auf gefühlte 1000 mails pro Tag. Die meisten davon mit wenig Chancen auf einen Platz in Geschichtsbüchern. Alle sorgfältig archiviert natürlich, aber wenn es digitalen Staub gibt, dann liegt er fingerhoch auf ihnen.

Dazu noch Protokolle , die ab einem Zeitpunkt, den ich gar nicht mehr so exakt benennen kann, "minutes" hießen und manche von ihnen wurden tagelang, wochenlang mit viel Eifer von vielen Menschen kommentiert, editiert, aligned (auch das ein Wort aus neuerer Zeit) und einige haben die höchsten Weihen erfahren, indem es am Ende gar keine finale Version mehr gab und alles im Nichts endete. Sozusagen wie eine Reise ans Ende des Universums. Da von ihnen auch keine Infrarot-Strahlung ausgeht, wird auch kein James Webb Teleskop sie finden.


Das ist jedenfalls vorbei. Keine Parkbank der Welt braucht "minutes". Nur Minuten.


 
 
 

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