Ein Weg
- Kai Brückner
- 29. Juni 2022
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Juli 2022

Ein Weg ist etwas Wunderbares.
Ein Weg vermittelt Sicherheit und Verlässlichkeit.
Ein Weg bedeutet, dass jemand einen Plan hatte und dass der Weg zu einem Ziel führt.
Das ist doch was. Wer je bei aufkommender Dunkelheit im Dickicht eines Waldes stand, mit einer vermuteten Position im Schnittpunkt von vier Kartensegmenten, wer dann auf einen Weg stieß, der weiß: irgendwie komme ich hier raus.

Darum ist ein Weg etwas Schönes. Das weiß auch meine Navi-App, die mir zwischendurch gerne einmal den Rat gibt: "Folge dem Weg!". Ein schöner Hinweis. Viel philosophischer als man zunächst glauben möchte.

Ja, es gibt auch Irrwege. Falsche Freunde. Aber wer sich in unseren Landen bewegt und die Zeichen zu deuten weiß, der erkennt schon früh, was es mit dem Weg auf sich hat und kann Sackgassen vermeiden. (Und außerdem gibts ja die Navi-App; wirklich segensreich).
Als Städter kommt man nicht umhin zu erwähnen, dass zu viele Wege mehr Fluch als Segen sind. Aber darum verlassen wir ja die Grenzen der Stadt, um die Komplexität zu reduzieren. Und dann ist ein einfacher Weg einfach schön.
(Gestern von Kultur zu Kirche, von der Isarphilharmonie zum Kloster Schäftlarn)


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