Hätte sich James Bond auch über dieses neue Gadget gefreut?
- Kai Brückner
- 23. Feb. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Neulich wurde meine häusliche Ruhe unerfreulich gestört. Ein Warnton! Auch wenn jeder Besitzer eines smartphones profunder Kenner von Signaltönen aller Art ist (und auch solchen, die die DRINGENDE Notwendigkeit einer Bearbeitung vortäuschen), gibt es eben Töne, die einfach neu sind. Gabs vorher nicht! Der Ton kam nicht vom smartphone, auch von keinem der sonst üblichen Geräte. Er kam (wie früher Günter Netzer) aus der Tiefe des Raums. OK, ich will es nicht zu spannend machen, da die meisten die Erklärung schon ahnen: es war der Rauchmelder !
Da bei uns im Hause in den vergangenen Monate in mehreren Wohnungen diese Attacken bereits stattgefunden haben, war meine Überraschung auch eher gedämpft. "Jetzt sind wir halt dran."
Nach kurzer Rücksprache mit meinem Nachbarn, der dieses Schmuckstück schon in seinem Erfahrungsschatz hat, war es "alternativlos", den Rauchmelder ohne weitere Rücksprachen schlichtweg zu demontieren. Rauchmelder weg, Warnton auch.
Nächster Schritt: eine freundliche mail an die Hausverwaltung mit der Bitte, die Rauchmelder zu tauschen.
Die Antwort kam prompt und war auf eine Art positiv, die nicht zu erwarten war: die Hausverwaltung bat die zuständige Firma und die Installation neuer (Achtung!) Rauschmelder.
Welch ein wichtiges Utensil im Haus vielleicht auch grade in Zeiten der Pandemie und einer intensiveren Häuslichkeit. Früher ging man nach dem einen oder anderen Glas aus dem Haus und war sich seiner eigenen Situation nicht bewusst.
Und einmal im Jahr (Silvester wäre gut) steigen wir auf die Leiter mit unserem geleerten Glas und hauchen den deckenwärts befestigten Apparat an zur Durchführung des regelmäßigen Wartungschecks.
Nur Rauchentwicklung sollte es dann in Zukunft besser nicht mehr geben.
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