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Wie werde ich berühmt?

  • Kai Brückner
  • 10. März 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Tja, wie werde ich berühmt? Früher war das bedeutend schwieriger. Da musste man als erster auf dem Mond sein (Danke, Neil), oder bekennen, "ich bin ein Berlinnär" (Danke John) oder einen Song schreiben, der eigentlich "Rühreier" heißen sollte (Danke, Paul).


Das konnte nicht jeder. Heute aber: Instagramm, TikTok , Facebook, YouTube .... da reicht es stundenlang niedliche Katzen zu streicheln und schon hat man Millionen Folgende (die gendergerechte Übersetzung der follower).

Wer keine Katzen mag (bitte Leute, solche Menschen gibt es), dem bietet die Stadt München eine viel feinere Methode, um sich im Internet zu verbreiten.

Wie dieses Piktogramm unmissverständlich klar macht, muss man lediglich an geeigneter Stelle den Vorgang der beabsichtigten Blasenentleerung in Gang setzen.

(Achtung GenderbeauftragterInnen: diese Aufforderung richtet sich nicht an Frauen! Die Antidiskriminierungsstelle ist informiert und wird sich der Sache annehmen; auch Menschen mit Blaseninkontinenz sind nicht im Fokus)

Zurück zur Sache: einmal an bezeichneter Stelle aktiv werden und schon ist für Prominenz im Internet gesorgt. Welch Karrierechance!

Ich verrate nicht, wo dieses Schild steht. Ich werde mich doch nicht um diese einmalige Chance bringen allen ein P....länge voraus zu sein.

 
 
 

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