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Wir fahrn, fahrn, fahrn mit der Bahn Bahn Bahn

  • Kai Brückner
  • 1. Juli 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Juli 2022




(Sorry Kraftwerk)


Gerne immer mal wieder ICE. Meist jedenfalls gerne.

Heute wurde eine komplette Zughälfte weggelassen. Im Städtebau spricht man doch von Verdichtung. Bei der Bahn entschuldigt man sich dafür für die Unannehmlichkeit. Ja, es ist voll hier. Nicht laut sagen, aber in der 1. Klasse geht es noch. Fast alle Plätze belegt. Vielleicht auch weil die Zugbegleiter in ihrem train broadcast freundlich bitten, nicht den Platz neben sich mit Rucksäcken oder Jacken zu "reservieren". Und was ist mit den Handtüchern vom Hotelpool? Egal, habe mich vorschriftsmäßig verhalten, dennoch ist der Platz neben mir frei. Tja, wer weiß. Selbst mit Maske sehe ich doch nicht so abenteuerlich aus.


Erwähnenswert die stetig wachsende Zahl von Menschen, die ihr Smartphone nicht wie schon seit Kaisers Zeiten mit der Bildschirmseite am Ohr haben, sondern mit dem flachen Rand, wo der "externe" Lautsprecher sitzt. Der Anblick selbst ist irritierend, aber auch dass jetzt alle im Umfeld dem Gespräch lückenlos folgen können. Und der telefonierende Mensch (Achtung: Genderfalle umschifft) spricht leider automatisch auch viel lauter. Ein Spaß für das ganze Abteil.


Und dann zwei Hunde, die sich genau neben mir im Abteil treffen und um ein Haar in eine hand- und maulfeste Keilerei übergehen. Einer davon so groß wie eine Feldmaus.


Eins noch: der Cappuccino ist gar nicht so schlecht hier.



 
 
 

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